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Wir sollten sehr bald begreifen, daß die jetzt einzig mögliche Behandlung kein Zuckerschlecken für alle Beteiligten, aber besonders für Charly werden würde...

Da ich schon auf Verdacht angefangen hatte, Informationen über diese Erkrankung vor allem im Internet zusammen zu suchen, waren wir schon entschlossen eine Ausschlußdiät (Eliminationsdiät) durchzuführen.

DAS gefiel unserer Tierärztin noch gut. Aber unser Wunsch die Waldgeister bei der Gelegenheit auch auf Rohfutter (BARF) umstellen zu wollen, ließ sie keine Begeisterungsausbrüche bekommen ;-)
Immerhin: meine Begründung, daß wir sowohl hochwertiges kommerzielles Futter in Trocken- wie auch Feuchtversion schon durchprobiert hätten und auch selbst gekochte Rationen nicht der Weisheit letzter Schluß zu sein schienen, akzeptierte sie. Und nicht nur das rechnen wir ihr auch heute noch hoch an... Vor allem ihre große Bereitschaft uns ihr Wissen mitzuteilen, hilft uns sehr weiter.

Jetzt mußten wir uns "nur" noch für je eine geeignete Fleisch- und Kohlenhydratquelle entscheiden.
Tja, was hatte er denn noch nie gefressen? Uns fiel mit einem leichten Schrecken auf, daß es da kaum etwas gab: die heutigen kommerziellen (Katzen)Futtersorten enthalten die verschiedensten Fleich-, Fisch-, Gemüse- und Getreidesorten.

Wir stellten fest, daß Charly wahrscheinlich mit den folgenden schon Kontakt hatte:

Fisch Fleisch Gemüse + Getreide
Hering Ente Gerste
Kabeljau Gans Karotten
Lachs Huhn Mais
Fischmischungen
(häufig nicht genau definiert)
Kaninchen Reis
  Pute (Truthahn) Soja
  Rind (auch als Kalb) Süßkartoffeln
  Schaf (als Lamm) Weizen
  Wildmischungen
(häufig nicht genau definiert)
 

Na gut, dann eben Pferdefleisch und Kartoffeln (Empfehlung unserer Tierärztin)!
Leider gab es die nächsten Pferdeschlachter erst in Bremen, so daß wir bei einem Besuch auf dem Geestemünder Wochenmarkt kurz entschlossen zu Wachteln umschwenkten. Sie kamen uns (bis auf den Preis ;-) optimal geeignet vor:

  • größenmäßig ganz klar in das Beuteschema von (Maine Coon) Katzen passend und
  • geruft, ohne Füße und Köpfe für Fertigfutter gewohnte Samtpfoten vielleicht nicht so abschreckend wie ganze Mäuse und Eintagsküken, wie es sie für Schlangenbesitzer als Frostfutter im Versand gibt.

Leider schienen wir "die Rechnung ohne den Wirt" beziehungsweise in unserem Fall ohne die Gäste gemacht zu haben!
Sowohl rohe als auch gedünstete Wachtel liessen sie an unserer geistigen Gesundheit zweifeln und vor Entsetzen schaudern: "Iiiihhh, so was sollen wir fressen?!" Nicht nur die Mimik, auch die sonstige Körpersprache war deutlich: Objekt zweifelnd ansehen, schnuppern und den Rückwärtsgang einlegen. Wenn jetzt noch die Dosenöffnerin auf die blöde Idee kommt, einen aufmunternd Richtung Teller schieben zu wollen: Vollbremsung einlegen!

Egal wie, wir waren fest entschlossen, hart zu bleiben: dann eben für den Anfang Wachteln grillen, Fleisch abpulen, kleinschneiden, mit gekochten Kartoffeln vermischen und "Bon Appetit".

Oder doch "Enjoy your Meal", da ja Maine Coons schließlich amerikanische Waldkatzen sind ;-)


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Last Update = Letzte Aktualisierung:
2010-05-09