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Charly auf Futterexpedition
Da Futtern fast mein liebstes Hobby ist (aber nur fast), habe ich, Brummhilde,
meiner Dosenöffnerin die Tastatur aus der Pfote genommen.

In den letzten 100 Jahren hat sich unsere Ernährung in eurer Obhut ziemlich geändert, wie ich bei einem Blick in ein altes Buch feststellen mußte:

"Die Ernährung der Katze besteht aus allen möglichen Bestandtheilen. Katzen sind Fleischfresser; Milch und Brod werden dennoch gewöhnlich als Hauptbestandteil für die Nahrung angewendet. Fleisch in rohem Zustande fressen sie mit Vorliebe, rohe Rindsleber usw.; aber auch gekochtes Fleisch kann man ihnen als Nahrung vorsetzen. Im übrigen fressen sie eigentlich alles was man ihnen giebt, da sie nicht wählerisch in Betreff der Nahrung sind. "

[Quelle: Unser Tierarzt, bearbeitet von Heinrich Schmidt-Hoffmann, Verlag Gustav Schuhr, Berlin 1899]

Dazu möchte ich allerdings anmerken, daß damals die meisten Katzen die Möglichkeit hatten, ihren Speisezettel selbständig zu erweitern und Fütterungsfehler ihrer Menschen ausgleichen konnten ...

Selbst 1980 wurde in einer Katzenzeitschrift noch darauf hingewiesen, daß die angebotene Fertignahrung uns zwar im Prinzip nicht schlecht versorgen würde, wir haber trotzdem nicht nur aus der Büchse ernährt werden sollten. Feix grins - und es wurde ganz eindeutig vermerkt, daß man das rohe Muskelfleisch von Pferd, Rind, Kalb, Hammel, Lamm oder Ziege nur soweit zerkleinern sollte, daß wir noch was zum Beißen und Kauen hätten...
[Quelle: Katzen extra, Jg 1980, Heft Februar / März]

 

Heute gibt es Katzenfutter gibt es in sehr unterschiedlichen Qualitäts- und Preiskategorien.
Und das auf den ersten Blick billigste Futter, kann sich sehr schnell zu einem Reinfall entwickeln. Ach ja - nur so vorsichtshalber - es scheint sich noch nicht bei allen Zweibeinern rumgesprochen zu haben, aber wir Katzen sind Fleischfresser, deren natürliche Ernährung nur einen sehr geringen pflanzlichen Anteil von ca. 5 % aufweist.

Als gute Dosenöffner werdet ihr euren Samtpfoten natürlich die hochwertigen Sorten servieren (viel Fleisch, kein Zucker).
Je höher nämlich die Qualität unserer Nahrung ist, desto besser werden wir sie auswerten - und desto weniger landet in der Katzentoilette.

Außerdem miefen unsere Hinterlassenschaften in der Katzentoilette längst
nicht so, als wenn ihr uns hauptsächlich Imbissqualität serviert.

Grundsätzlich habt ihr die Möglichkeit, zwischen Feucht- und Trockenfutter zu wählen. Unsere Dosenöffner haben sich ziemlich schnell von Charly (und nach Rücksprache mit unseren Züchtern) davon überzeugen lassen, daß Kitekat und ähnliches bei uns nichts zu suchen hat. Felix und Whiskas mochten wir zum Leidwesen unserer Menschen ziemlich gerne. Mit vielen besseren Dosenfuttersorten haben wir sie hängen lassen. Gesund mochten die ja sein, aber so'ne Pampe?
Ne, ne - da waren wir alle einer Meinung: Ihr Zweibeiner könnt so was ja gerne futtern, aber wir müssen das nicht haben.
Unser "Trocken-Menü" setzte sich aus verschiedenen Sorten von Hill's, Royal Canin und Iams zusammen.

Und dann passierte es: Kurz vor Weihnachten 2001 bekam Charly gesundheitliche Probleme, deren Herkunft sich weder unser Tierarzt noch unsere Menschen erklären konnten. Da Aufbauspritzen keine Abhilfe brachten, entschlossen sie sich zu einer Futterumstellung.

Whiskas war schon seit 3 Monaten endgültig von unserem Futterplan gestrichen worden und jetzt gab es auch noch anderes Trockenfutter mit einem höheren Fleischanteil, als unsere "alten" Sorten, sowie ein erneuter Versuch mit einer hochwertigen Feuchtfuttervariante.
Und wir mußten zugeben: Felidae, Innova und Wild Thing waren wirklich lecker.
Mißtrauisch wie unsere zweibeinige Katze ist, hat sie uns die Sorten genau abgewogen und festgestellt:

- wir benötigten eine noch geringere Futtermenge wie bisher, um satt zu werden
- unsere Fellqualität besserte sich und
- es gab kaum noch was für's Klo ;-)

Zur gleichen Zeit fing sie an für uns zu kochen. Von den 3 Portionen am Tag war jetzt eine selbst gekocht.

Nach einem halben Jahr sah Charly endlich wieder "wie zum Anbeissen" aus!
Aber diese Besserung war leider nicht von Dauer. Im Dezember 2002 war es wieder soweit: Charly ging es wieder schlechter und nach verschiedenen Untersuchungen hatte sich ein böser Verdacht erhärtet: Futtermittelallergie!
Wir sind ja ein Team, aber daß wir ab dem 21. Juni 2003 auch noch gemeinsam eine strikte Ausschlußdiät (Eliminationsdiät) anfangen mußten...(bösartige Zungen würden behaupten Fleisch-Kartoffel-Eintopf :-)

SelbstbedienungAußerdem hatten wir die Vermutung, daß unsere Menschen uns zumindest teilweise in Zukunft mit Rohfutter versorgen wollten ("barfen" nennen sie das). "Sie" ist dafür extra Mitglied in einer Internetgruppe namens "Katzen alternativ" geworden. Nur zu unserem Besten behauptet "sie"...

Und Peggy ist natürlich begeistert...

Aber die frißt ja eigentlich fast alles, was ihr vor die Schnute kommt (auch Sauerkraut mit Kartoffelbrei, Chili con Carne, Joghurt mit Müsli... wenn die Dosenöffner ihr eigenes Futter nicht gut genug beaufsichtigen.) Sogar rohes Fleisch und eine selbstgefangene Maus (ganz sicher nicht aus der Dose!) habe ich sie neulich fressen sehen. Igitt - wie kann man nur...

 


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Last Update = Letzte Aktualisierung:
2010-10-17