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Katzen sind ziemlich einfallsreich, wenn es darum geht,
sich "ordentliche" Kratzgelegenheiten zu suchen.
Kein brauchbarer Kratzbaum vorhanden?
Macht nichts, sie nehmen auch die Couch,
Matratzen, Tapeten, Schränke, den Teppich ...
"Na, seid ihr jetzt willig, euren Mietzen
einen guten Kratzbaum zu spendieren?!
Solltet ihr immer noch der Meinung sein,
diese "Dinger" sind so teuer,
denkt doch bitte mal darüber nach,
was ihr für eure Möbel ausgebt.
Übrigens unsere Dosenöffner finden uns sehr sparsam:
unser "Erster" - aber nicht der einzigste -
(rechts im Bild noch mit "Notbesetzung")
sieht nach 8 Jahren noch fast wie neu aus!

Bei der Kratzbaumauswahl haben wir uns von unseren Züchtern beraten lassen
und Vergleiche auf einer Ausstellung gezogen.
Wir haben den genommen, der gerade noch bei uns aufgestellt werden konnte...
Wichtig sind für uns bei der Auswahl:
- 1 große schwere Bodenplatte (ca. 60 X 50 cm)
- stabile Liegeflächen (nicht zu klein wählen: auch wenn man sich gut zusammen rollen kann,
möchte man mal richtig entspannt und langgestreckt "lümmeln")
- massive Stämme (Durchmesser 13 cm, bezogen mit Sisalseil oder -matte)
- Bezug: vorzugsweise Veloursteppich (flust nicht so wie Plüsch, lässt sich besser reinigen)

Außer Kratzbäumen sind noch Kratzbretter und sogar an der Wand
befestigte Teppichfliesen geeignet.
Brummsel findet auch ihre Fußmatten (eigentlich in diesem Fall eher
Pfotenmatten ...) durchaus erwähnenswert ;-)

Ernie dagegen - hier links auf dem Foto -
liebte besonders heiß und innig seine
Katzentonne
mit Kratzmöglichkeit.
Bestimmt nicht zuletzt, weil sich darauf bei milderem Wetter so herrlich
Siesta halten ließ auf dem Balkon seiner Familie.

Und zu guter letzt noch ein Katzenhaus mit Kratzdach.
Ihr seht also - es gibt wirklich viele Möglichkeiten
Katzenmöbel zu gestalten.
Grenzen sollten eigentlich nur die fehlende Phantasie und
die Statik setzen ;-)
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