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Katzenstreu
Klumpende Katzenstreu ist in verschiedenden Varianten im Zoofachhandel oder Supermarkt zu erhalten. Ebenso spezielle Schaufeln zum Entfernen der Exkremente aus dem Katzenklo.

Nachdem wir innerhalb von 4 Jahren verschiedene Klumpstreus von unseren Katzen haben testen lassen, wurde im Herbst 2000 einstimmig "Extreme Classic" zum damaligen Testsieger erklärt.
Während wir nämlich ausnahmsweise beide eine halbe Woche nicht zu hause waren, hatte ich 4 Katzentoiletten aufgestellt. Freunde von uns wollten zwar zwischendurch Kontrollbesuche machen, aber "Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste." In einer waren noch Reste der neuen Streu. Alle anderen enthielten die alte Sorte - und wurden links liegengelassen ...

Wir waren nicht 100 %ig von Extreme Classic überzeugt, da es (wie auch vergleichbare Streus) zum Gott erbarmen staubte, dieser Staub an den Pfoten hängen blieb (selbst Charly's pechschwarze waren nach einem Toilettenbesuch immer grau) und die Katzen diesen Staub spätestens beim anschließenden Putzen aufnahmen.

Und was Babypuderduft angeht - nein, bitte nicht. Regelmäßiges reinigen der Katzentoiletten soll durchaus die gleiche Wirkung haben und unangenehmen Geruch verhindern.

Als wir zu allem Überfluss noch hörten, daß in den Betonitstreus Arsen nachgewiesen werden kann, haben wir kurz entschlossen zu Cat's Best Öko Plus gewechselt. Es riecht nach dem Holz aus dem es besteht, klumpt gut und sorgte dafür, daß die Maine Coon Katze Maya keine allergischen Reaktionen mehr zeigte. Maya (eine Halbschwester von Peggy) kratzte sich ganz böse ihren Hals auf, während unsere Freunde auch Extreme Classic als Katzenstreu verwendeten.

Nachdem ihre Dosenöffner auf unseren Rat hin auch zu Cat's Best Öko Plus wechselten, heilten die kaputten Hautstellen sehr schnell ab - wir waren alle sehr erleichtert, da sich vorher niemand erklären konnte, woher Maya's Probleme kamen.

Wer seiner Samtpfote eine neue Streu anbieten möchte, sollte ihr (wie bei anderen Umstellungen auch) die Zeit lassen sich langsam an die Veränderung zu bewöhnen. Sollte man eh mehrere Katzentoiletten zu befüllen haben, kann man in einer vielleicht nur das neue verwenden, in einer zweiten nur das alte und in einer dritten langsam das neue darunter mischen. So wird niemand vor die Alternative gestellt: "Pfui Deibel - da soll ich drauf gehen oder daneben meine Meinung kund tun ?!" Und gleichzeitig kann man schon mal beobachten was denn die Testmiezen zum neuen Produkt sagen ;-)

Für die Menschen der Waldgeister sind (außer der Meinung der 3 Samtpfoten :-) die folgenden Auswahlkriterien entscheidend:

  • wie gut klumpt das Produkt und wie gut sind diese Klumpen zu entfernen
  • wenn es geruchsbindende Qualitäten hat: wodurch wird der Geruch gebunden
  • wie ergiebig ist das Produkt und stimmt das Preis- / Leistungsverhältnis
  • und sehr wichtig: sind Bestandteile enthalten, die in Verdacht stehen, die Gesundheit zu schädigen


Katzentoiletten
Katzentoiletten gibt es mit und ohne Dach. Man sollte der Variante den Vorzug geben, die die Katze schon kennt und akzeptiert. Kennt sie beide Sorten, hat man halt die Qual der Wahl. Oder man stellt einfach eine weitere (die man selber gut findet) zusätzlich auf.

Bei Charly's Einzug hatten wir uns für einen großen Wäschekorb entschieden (natürlich einen ohne Löcher ;-) weil uns normale Katzentoiletten als nicht Maine Coon tauglich vorkamen.

Einige Jahre später las ich in verschiedenen Berichten und Büchern, daß wir wohl (aus dem Bauch heraus) eine sehr Nasen freundliche Entscheidung getroffen hatten. Viele Menschen ziehen zwar Toiletten mit Dach für ihre Katzen vor, aber als Katze muß man sich vorkommen, als wenn man eine schlecht gelüftete Autobahntoilette benutzen muß.
Kein wirklich reizvoller Gedanke, oder? Und was Geruchsvermeidung angeht, kann ich nur wiederholen: bitte regelmäßig reinigen. Mindestens einmal am Tag, öfter freut die 4-pfotigen Mitbewohner sehr. Es ist bestimmt kein Zufall, daß viele Katzen ungeduldig zappelnd neben einem stehen und warten bis die Toilette ganz sauber ist, um sie neu einzuweihen ;-) Wir Menschen sind ja auch nicht erpicht auf Toiletten, wo der Vorgänger die Spülung nicht betätigt hat.

Bei uns werden inzwischen nur noch Maurerbaljen als Katzentoilette verwendet. Der Rand ist so hoch, daß selbst Charly keine Probleme mehr hat, in die Toilette zu zielen und nicht darüber. Die Balje ist auch groß genug, damit sich auch eine ausgewachsene Waldkatze darin drehen kann.
Und Peggy war als Kitten der festen Meinung: "Mit Charly zusammen ist es besonders lustig im Klo". Es geht also zu zweit, auch wenn Charly dabei Fluchtgefühle überkamen, wenn "der Zwerg" ihn auf der Toilette besuchte ;-)

© Katzentoilettenraum







Die ausgefallenste Variante, die wir bisher gesehen haben:
Toilettenraum mit verschließbaren Türen und Durchgang
zum Wohnraum.

 

 

 

Und hier noch eine historische Variante, die ein Mitglied des Dresdener Katzenvereins konstruierte und 1926 unter der Bezeichnung
"Hygienischer Ideal-Katzen-Kasten" verkaufte.

"In ihm bleibt das Streumaterial, das nur ganz dünn aufgestreut zu werden braucht, trocken und geruchslos, da der Urin sich durch den gelochten Boden des abnehmbaren Oberteils abscheidet und in dem metallenen Unterteil ansammelt, aus dem er täglich abgegossen wird. Den tierischen Exkrementen wird gleichfalls durch die Desinfektionseinrichtung der Geruch genommen.
... Der Kasten macht einen vornehmen Eindruck. Er ist aus starkem Zinkblech hergestellt und der obere Rahmen aus farbig gebeiztem Holz.
... Die linke Seite gewährt einen Einblick in das Innere des Kastens. Er ist 40 X 24 cm groß und 16 Zentimenter hoch."

hygienischer Ideal-Katzen-Kasten

[Quelle: Blätter für Katzen-Zucht u. -Schutz. 25. Juni 1926]


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Last Update = Letzte Aktualisierung:
2010-10-25