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Als wir zu unseren ersten Kitten-Besichtigungsterminen bei Familie Schwermer auftauchten, hatten wir ehrlich gesagt kaum Vorstellungen wie eine Maine Coon in dem Alter aussehen sollte (geschweige denn eine typvolle). Wir wussten nur, daß wir uns einen kleinen Kater wünschten. Und davon hatte Rosie auch zwei zur Welt gebracht. Da wir große Entscheidungsschwierigkeiten hatten, gab uns Rudi eine erste Unterrichtseinheit "Nach welchen Kriterien wählt man sich eine Maine Coon aus".

Dabei kam auch das Thema Katzenausstellungen zur Sprache und ob wir vorhätten, unser zukünftiges Familienmitglied auszustellen... Hm, darüber hatten wir uns noch gar keine Gedanken gemacht und genauso fiel die Antwort auch aus: "Erst mal sehen wie er sich entwickelt und dann vielleicht irgend wann mal". Und genau das ginge zum Beispiel nicht, erklärte uns Carmen. So ungefähr mit 5 bis 6 Monaten sollte man seine Katze spätestens zum ersten Mal ausstellen, da sie sich in diesem Alter besser daran gewöhnen und die Aufregung meistens ziemlich gelassen über sich ergehen lassen würden.

Ach ja, mittlerweile war schon geklärt, daß wir Charlys Dosenöffner werden wollten ;-). 

Ausstellungstermine werden durch die verschiedenen Vereine z. B. in Katzenzeitschriften, aber auch im Internet bekannt gegeben. Bevor man seine Samtpfote anmeldet (ca. 1 - 2 Monate vorher, je nach Verein, ist sinnvoll), sollte man sich auch erkundigen, welche Impfungen erwartet werden und auf was für eine Käfiggröße man sich einstellen muß.

Auf keinen Fall sollte man vernachlässigen, sein Maine Coon Kitten frühzeitig daran gewöhnen, sich einige Zeit im Kennel aufzuhalten und Ausflüge im Auto mit zu machen. Auch den üblichen Ausstellungstragegriff sollte man rechtzeitig gemeinsam üben. Wenn man Glück hat, üben schon die Züchter auch so etwas spielerisch mit den Kleinen ein und können einem einige Ratschläge dazu geben. Meistens bieten diese auch an, einen zur ersten Ausstellung zu begleiten, wenn man sich auf einen Termin einigen kann. Und etwas beruhigende Gesellschaft tut den meisten Ausstellungsanfängern ganz gut (nicht nur den Katzen, auch den Dosenöffnern ;-)

Relativ zum richtigen Zeitpunkt sollte auch eine Ausstellung in Bremen stattfinden, wo wir Charly rechtzeitig anmeldeten. Die erforderlichen Impfungen hatte er alle, das war also kein Problem.

Da wir zu dem Zeitpunkt nicht wussten, daß man auch für eine einzelne Katze einen Doppelkäfig nehmen kann, meldeten wir ihn nur für ein "Einzimmerappartement" an. Und wie sollten wir die Einrichtung gestalten? Viel Platz gibt es in so einem Käfig nicht, nicht mal für ein Kitten. Eine kleine Toilette musste auf jeden Fall hinein, ebenso Trink- und Futternapf. Gardinen als Sicht- und Zugluftschutz habe ich aus selbstgefärbten Seidentüchern genäht (die wundersamer Weise nach so vielen Jahren immer noch existieren). Wir entschlossen uns, ein großes weichgefülltes Plüschkissen zu nähen und auf weitere Einrichtungsgegenstände zu verzichten, damit Charly einigermaßen Bewegungsfreiheit haben sollte.

Einen Kennel hatten wir zu diesem Zeitpunkt zwar schon, aber er "krähte" darin immer mehr, als wenn er mit mir auf dem Rücksitz sein durfte. (Weil Charly schon früh von uns an das Autofahren und sein Geschirr gewöhnt worden war, entschlossen wir uns, ihn für dieses eine Mal ohne Kennel mitzunehmen.) Es konnte also eigentlich losgehen.

Aber bei einem Gespräch mit Carmen stellten wir fest, daß Charly bei der Bremer Ausstellung gerade schon in die nächste Bewertungsklasse "6 - 9 Monate" reingerutscht war. Deshalb meldeten wir ihn kurzentschlossen zusätzlich in Buxtehude an, wo zwei Wochen früher noch eine Ausstellung stattfand. 

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Last Update = Letzte Aktualisierung:
2010-05-03