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Und dann war es endlich so weit:
Am Tag vorher hatten wir ihn noch mal gepudert und sein Fell durchgebürstet, seine und unsere Sachen (Käfigeinrichtung, Mahlzeiten für drei, Impfausweis, Fotoalbum, Info-Zettel...) in den Wagen gepackt.

Es stellte sich sehr schnell heraus, daß eine Liste über alle Reiseutensilien hilfreich ist :-)
Diverse Sachen erhält man zwar im Zweifelsfall auch direkt auf der Ausstellung, aber vielleicht nicht immer in der Qualität, die man gerne haben möchte oder zu nicht gerade kostengünstigen Preisen.

Die Fahrt war problemlos: zumindest bei dieser ersten Tour haben wir uns damals überzeugen lassen, daß es sich doch viel schöner im Geschirr reisen läßt und Dosiline jederzeit greifbar für Kuscheleinheiten.
Wieso wir so bestaunt wurden, als wir uns für die Tierarztkontrolle anstellten, war uns ja etwas rätselhaft ...
Bis wir dann durch Nachfragen der anderen Wartenden darauf aufmerksam wurden, daß ALLE ihre Katzen in einem Kennel transportierten. Nur Charly - der durfte sich auf meinem Arm eingekuschelt umsehen. Selbstverständlich mit Geschirr und Leine - aber beides kannte er. Und Ausflüge mit uns zusammmen waren ihm auch nichts fremdes.

Leise lächel - keine Ahnung, ob wir jemals wieder unser Leben mit einem Kater teilen werden, der so großes Vertrauen zu uns und wir zu ihm haben. Mit jeder Samtpfote wären auch wir nicht auf die Idee gekommen :-)

Auch die Tierarztkontrolle ließ Charly ruhig über sich ergehen. Um Angst zu haben, war er viel zu neugierig! Die Fummelei von Tierarzt und später vom Richter gehört zwar auch heute nicht immer zu den Sachen, die ihn in Begeisterungsstürme ausbrechen lassen, aber da er nicht an Minderwertigkeitskomplexen leidet, genießt er die Bewunderung und die vielen Streicheleinheiten, die ihm entgegengebracht werden. Wir bekamen auch recht bald mit, daß wenigstens einer von uns dreien bei jedem noch so zurückhaltenden Richter genau wußte, was der von unserem Goldbären hielt...
Charly entging positive Wertschätzung nicht - und wir konnten staunend beobachten, wie er sich dann - stolz wie ein Spanier - in Pose warf ...

Der eine oder andere Ausflug in der Ausstellungshalle versüsste ihm den Aufenthalt auf Ausstellungen auch in späteren Jahren. Wir konnten so manchen Fehlkauf vermeiden (nicht alles, was sein großer 2-beiniger Kumpel für ein tolles Katzenspielzeug hielt, konnte Charly mehr als ein müdes gähnen entlocken) und kamen dafür aber auch schon mal mit einem Kratzbaum mehr nach hause ;-)

In Buxtehude ergatterte Charly auch seinen ersten Fan: Nora, einer Helferin der Katzenhilfe, die auch Jahre später noch auf Ausstellungen ihr "Bärchen" am Käfig besucht ...


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Last Update = Letzte Aktualisierung:
2010-05-03