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Vier Jahreszeiten, vier Himmelsrichtungen, vier Elemente ... und ein vierter Waldgeist?

Nach Gillys Tod im Dezember 2010 waren wir uns so sicher, daß über kurz oder lang wieder eine Samtpfote bei uns einziehen würde.
Nicht zuletzt, weil wir uns nicht vorstellen konnten, daß Motte (Peggy) ihre letzten Jahre bei uns als feline Einzelgängerin verbringen wollte. So viele Jahre hatte sie versucht Brummhilde (Gilly)davon zu überzeugen, man könne doch so schön zusammen ...

Auf einiges hat sich Gilly dann tatsächlich im Laufe der Zeit eingelassen. Aber Fellpflege und Kuscheln - da war nichts zu machen.
Aber dann passierte genau das, womit keiner von uns gerechnet hatte: nach einer Trauerphase genoss Motte die neue Lebensphase als "Prinzessin auf der Erbse" in allen Zügen. Und wir standen da mit unserem Talent ...

Im Laufe der Zeit verstärkte sich bei uns der Eindruck, daß Motte vielleicht doch langsam reif für einen Waldgeist war.
"Ja, für einen Waldgeist - aber ihr habt ja einen Flummi angeschleppt, einen Schimmelpilz, ein ..."
Psst, Motte, bitte nicht alles verraten.
Wir sahen uns bei der Suche nach dem richtigen Waldgeist vor eine schwierige Aufgabe gestellt: ein charakterliches Goldstück, mit vielen (Gesundheits)-Infos über die Vorfahren, black silver classic torbie ohne weiß wäre toll - ach ja, und schön sollte sie auch noch sein. Und das wichtigste: "Motten-tauglich"!
Motte war ja inzwischen 12 Jahre alt und in den Augen nicht weniger Mitmenschen dadurch so etwas wie ein Mummelgreis.
Und Mummelgreise sind ja bekanntermassen nicht mehr so strapazierfähig, weswegen nicht wenige Züchter der Meinung sind, man müsse denen deshalb gleich 2 Kitten vor die Nase setzen.
Wenn wir uns über eines ganz sicher waren - 2 Zwerge auf einmal und Motte kündigt uns die Freundschaft, zeigt uns beim Tierschutz an, zieht aus. Eine Züchterin gab es allerdings, die uns zustimmte, daß es anbetracht Mottes bisherigen Erfahrungen, gute Chancen geben würde, daß sie ein Kitten akzeptieren würde, wenn wir mit Umsicht an die Sache ran gehen würden.
Und das war Patricia, unsere Freundin - dat "Ruhrpottkatzi" bei der das gelungene Ergebnis unserer gemeinsamen Überlegungen und meines ersten Einsatzes als Hochzeitsvermittlerin lebte: Little Forest Lion Isabella. Ihre ersten Kitten waren inzwischen schon 2 Jahre und so konnten wir versuchen, erste Rückschlüsse zu ziehen, wie gefestigt Isabellas genetisches Handgepäck war.
Warum also nicht versuchen, gemeinsam Patricia nach einem Leihpapa für den nächsten Wuf zu suchen und zu hoffen, daß Isabella
unsere "Bestellung" nicht nur annehmen, sondern auch wunschgemäß umsetzen würde?
Es ist ja nicht so, daß es in Deutschland keine Zuchtkater gibt: aber diejenigen, die uns optisch gefielen, waren zum Teil nicht zum Fremddecken freigegeben, hatten Stammbäume, die nicht unseren Vorstellungen entsprachen oder wir fanden keine oder zuwenige Informationen über die "liebe Verwandtschaft" und ihre Gesundheit. So langsam waren wir am zweifeln, ob wir unseren gesuchten "Eierlegenden-Wollmich-Kater" noch finden würden. Ach, so etwas gibt es nicht? Hm, das war dann wohl das Problem ;-)
Im Herbst 2012 sah ich dann Licht im Dunkeln: in meinem zweiten PawPeds-Kurs traf ich auf Hortensia Micheroli (Cattery MosiKirany),
die -oh Wunder - ähnlich spezielle Vorstellungen hatte wie ich was Maine Coon Zucht, gerade auch die Gesundheit betreffend, hatte.
Und sie hatte das, was Patricia und ich so händeringend suchten: Maine Coon Kater mit nicht überall vertretenen Linien und viele Gesundheitsinfos über mehrere Generationen. Gleich zwei nannte sie ihr eigen: ihren schwedischen Jungspund Acrobat Hip Hop Lover, der aber noch nicht für Nachwuchs gesorgt hatte und deshalb wohl kaum freigegeben werden würde und den Belgier The Dorsai Ors el Dhib mit den wunderschönen grünen Eulenaugen - aber eine "Makrele mit weiß. Also erst mal versuchen, weitere Informationen über die Vorfahren zu finden.
Dabei stellte ich dann völlig baff fest, daß BEIDE - wenn auch weit hinten - Waldgeister zu ihren Vorfahren zählten.
Im Frühling 2013 war dann alles geklärt - allerdings sollte erst einmal Julietta testen, ob ihr Ors zur Familienplanung gefallen würde.
Bei der Gelegenheit lernen wir nun endlich Hortensia und natürlich ihre Katzen persönlich kennen. Ors ist ein charmanter liebevoller Kater, aber Julietta kehrt letztendlich unverrichteter Dinge zurück. Beim zweiten Anlauf im Frühjahr 2014 darf sie die lange aufregende Reise gemeinsam mit ihrer Mama machen, in der Hoffnung, daß sie sich von der erfahreneren Isabella anstecken läßt. So ein bißchen Anschauungsunterricht kann ja ganz anregend sein ;-) Isabella läßt sich auf jeden Fall innerhalb weniger Stunden von Ors becircen. Und einige Zeit später ist es dann sicher: Die "ewig Schöne" ist tragend.
Nach 64 Tagen liefert sie dann ihre kleinen pelzigen Geschenke aus.
Keines sieht wirklich so aus, wie wir es bestellt haben. Seufz - sollte ich in meiner Bestellung nicht sauber genug geschrieben haben? Oder hat sie einfach beschlossen: "Hier bekommst du nicht, was du willst, sondern das was du brauchst!"

Und ihrer Meinung nach brauchten wir wohl dringend einen Engel ...

Ich träumte
daß heute ein Engel auf die Erde kommt

ich träumte
daß heute geschieht

was vielleicht doch sein kann.
...

Ich träumte
daß heute ein Engel fragt

hey
wie geht es euch ?
Ich sagte ganz leise Hallo

wo warst du nur so lange ?
Er hat mich ganz zärtlich berührt
und davon bin ich aufgewacht
...
Engel fallen nicht vom Himmel

Engel
die sind längst schon da

(Ausschnitt des Liedes "Engel fallen nicht vom Himmel" von Hanne Haller)

Damit war es dann entschieden: nach 15 Jahren hatte erneut ein Waldgeist den Weg in unser Leben gefunden.
Und Peggy kam im Alter von 14,5 Jahren in den Genuß eines Flummis:

Little Forest Lion Katsina of Forestsprite
mit weiß: wollten wir doch nie?
ne Makrele: au ja, lecker geräuchert - aber doch nicht als Fellzeichnung?
ein richtiges Mädchen (O-Ton von Patricia :-): Hilfe, wie sollen wir das nur Peggy erklären ...
Ehm, aber immerhin eine Rarität: mit Waldgeister-Anteil! (Okay - ziemlich entfernte Verwandtschaft, aber immerhin).
Flummi liebt auf jeden Fall ihre "dunkle Tante" mit dem anfangs so einseitigen Sprachschatz.
Und Peggy weiß ihren Flummi durchaus zu schätzen ;-)

Flummi - das Katzi, was uns sehr schnell vermittelte, das Katsina eine Berufsbezeichnung wäre, aber doch kein Name!
Ein richtiges Mädchen - da besteht kein Zweifel. Aber auch ein Wolf im Schafspelz, unser Schimmelpilzchen (Edelschimmel - keine Frage) ein Edelweiß - oder doch ein Engel, der vom Himmel fiel? Die Zukunft wird es bringen ...

Eines ist auf jeden Fall schon klar: sie hat unsere Motte wieder zum Tanzen gebracht :-)


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Last Update = Letzte Aktualisierung:
2015-03-02