forestsprite banner


forestsprite maine coons - das leben mit unseren waldgeistern
 

Forestsprite Gesundheitsinfos
 
Pfad: Home pfeil rechts Über uns pfeil rechts Haushalt - ein gefährlicher Ort

Nun hatte Gilly doch extra schon beim Züchter einen Kurs belegt "Coonie in der Innenarchitektur" - und trotzdem: kaum bewegt sie sich (das allerdings dann gleich 3-dimensional) schon hört sie das Wort "nein". Also lieb sind die Dosis ja, aber irgendwie ist es mit ihrer Ausdrucksvielfalt nicht weit her ...

Soviel falsch machen KANN eine kleine Katze doch gar nicht, oder?

Vor allem ist da ja auch noch der große Kumpel Charly, der sie schon auf einige Fallstricke hier im Revier hinweist.
Die Menschen sind baff, als sie das beobachten, dabei sollte das doch wohl eine Selbstverständlichkeit sein.

Und davon mal abgesehen: ist ja bestimmt lieb gemeint, das mit den Ratschlägen - aber einiges MUSS Charly einfach falsch verstanden haben. Wieso zum Teufel soll man denn bloß nicht auf die schmale Fensterbank im Esszimmerbereich, die ist doch ...

Platsch, klabauter, klirr "Mist, das gibt bestimmt Mecker. Dabei ist jetzt endlich Platz da für was richtig schönes - MICH!"

Daß Charly auch ein paar Sachen für sich behält und sie grinsend ins Messer laufen läßt, ist echt 'ne Frechheit - diese untreue Tomate. Hätte er ihr ruhig verraten können, daß man - aus was für komischen Gründen auch immer - hier nicht auf die Küchenarbeitsplatte soll. Aber auch das kriegen unsere Dosenöffner mit ...

Warum sie ihr dauernd unter die Pfoten laufen und dann behaupten, sie, die Gilly, hätte ihnen ein Bein gestellt - also wirklich!
Seit sie allerdings mal durch so eine Aktion einen Krümmel Geschirrspülmaschinenpulver ins Auge bekommen hat (und Dosiline deswegen ein ganz herrlich schlechtes Gewissen hatte), geht Gilly es etwas vorsichtiger an. Die Aktion war nicht lustig. Fand Dosiline auch und deswegen gibt es hier nur noch Geschirrspültabs - Verbrauch hin oder her.

Daran, daß Pflanzen zur Innenraumgestaltung total überbewertet werden, hat sich die Dosiline - wenn auch zähneknirrschend -gewöhnt. Was sie nur hat - schließlich darf sie doch noch an den Wänden welche aufhängen. Aber die Fensterbänke - die gehören endlich nur noch den wichtigsten Bewohnern dieses Reviers: Gilly und ihrem Charly ;-)

Seufz - war aber leider nicht Brummchens letzte Nachhilfestunde für die Dosenöffner bezüglich Gefahren des Haushalts.
Da man ja in diesem Haushalt in alle Räume durfte, landete Madam "Ooooohh - was ist das denn. Lass mich mal ..." irgendwann auch im Vorratsraum. Das wäre alles nicht weiter schlimm gewesen - alle waren der Meinung, die Lektionen über die besagten Gefahren gründlich verinnerlicht und ausgeschaltet zu haben. Das kleine neugierige Cooniemädchen allerdings auch die Bänder von gelben Säcken mümmeln - ne, das hätte hier niemand vermutet bis zu diesem Zeitpunkt. Es dauerte auch seine Zeit, bis sich das bemerkbar machte: komische Geräusche im Darm und Durchfall - mächtig muffend. Ach ja - und wie üblich fanden solchen Prüfungen natürlich nur am Wochenende statt ...
Zu allem Unglück hatten Brummchens Fellhosen auch was abbekommen (was ihr fürchterlich peinlich war). Das rief aber erfolgreich die beiden Menschen auf die Bühne des Geschehens, die sich schon Gedanken machten, was zum Teufel der kleinen Brummsel denn bloß solche Probleme bereitete. Als sie es dann entdeckten, war die Dosiline baff und entsetzt zugleich: der erste Gedanke "Oh Schreck, Brummi blutet". Bis dann ein zweiter Blick Licht in die Sache brachte - kein Blut, aber ein verdächtiges rotes Fadenende ...

Jetzt war guter Rat teuer - den Tierarzt am Wochenende zu erreichen versuchen oder ...
Man entschied sich nach kurzer Überlegung für die zweite Variante: gaaaaaaaaanz vorsichtig ziehen. Und sollte Brummi auch nur das kleinste Anzeichen an Schmerz erkennen lassen, sofort stoppen und Tierarzt rufen.
Wir hatten Glück im Unglück: der Faden war gut im Kot verpackt und so kam es zu keinen innnerlichen Verletzungen.

Das hätte auch ganz anders ausgehen können ...

Eines zeigte uns dieses Erlebnis aber eindeutig: als Brummchen kläglich schniefte - da stand er sofort auf der Matte: ihr Charly, bereit sie zu verteidigen gegen jeden, der ihr böses wollen könnte. Wie ein Ritter in Rüstung auf seinem weißen Schimmel.
Selbst uns, denen er so vertraute, warf er erst mal einen sehr strengen Blick zu: "Was zum Teufel macht ihr da mit meiner Gilly?!"

Sobald das für ihn geklärt war, raunte er ihr beruhigend etwas zu und ging wieder.
Aber von diesem Tage an blieb er ihr Ritter - immer bereit für sie in die Bresche zu springen ...


Zurück zum Seitenanfang

Copyright © 2001 - 2016 [Forestsprite = Stefanie Könemann]
Last Update = Letzte Aktualisierung:
2010-12-26