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... oder. "SO habe ich mir das nicht vorgestellt!"

Am 14. Januar 1996 war es endlich soweit: Gilly durfte bei uns einziehen.

Und da sie schon unser zweiter Waldgeist war, wurde sie dieses mal nicht zu uns gebracht, sondern wir durften sie abholen.
Wir waren schon gespannt, wie sie sich auf der Fahrt von Nesse nach Neuenkirchen verhalten würde. Ob sie wohl Angst haben würde, nach ihrer Mama rufen oder laut schimpfen? Weder noch - wir waren echt baff: "Aha, wir machen eine Reise. Ihr sagt mir dann bescheid, wenn wir da sind, ja?" Kringelt sich etwas zusammen und döst ganz friedlich. Nicht mal schneller zu atmen schien sie.

Perfekt - wenn sie schon bei der ersten Fahrt mit uns so ruhig ist, dann haben wir ja eine charmante Begleitung für zukünftigte Ausstellungen. Na gut, DAS war ein Denkfehler - aber davon später ...

Gilly mochte nicht sichtlich aufgeregt sein - WIR waren es. Wie wohl Charly reagieren würde? Wir hatten ihm zwar verraten, daß wir da ein besonderes Geschenk für ihn mitbringen würden und waren uns eigentlich unverschämt sicher, daß sie ihm gefallen würde:
klein, bunt, frech, nicht auf den Mund gefallen und kein Kater ...

Ehm, wie soll ich sagen: irgendwie hatten wir die Rechnung ohne den Wirt gemacht.
Charly erwartete uns schon freudig an der Tür: "He, da seid ihr ja endlich! Wollen wir ..." Er stutzte - was roch denn da so komisch. Und überhaupt: seine Menschen hatten doch vorhin SEINEN Kennel mitgenommen und ihn glatt vergessen. Jetzt stellten sie den Kennel so vorsichtig hin und Dosiline lockte ihn so verdächtig zuckersüß, während sie den Kennel öffnete. Ein Blick rein - ungläubiges entsetzen: "Was soll ich denn damit?! Bringt das SOFORT wieder weg!" Tja, soviel dazu: nichts mit freudig dahinschmelzen.
Die einzige, die sich davon nicht beeinflussen ließ, war Gilly. Tapste aus dem Kennel und fauchte zurück "Stell dich gefälligst nicht so an - mich hat auch keiner gefragt. Mama hat behauptet, hier würde ein Charly wohnen und der wäre lieb. DICH kann sie damit ja nicht gemeint haben. Blöder Kerl!" Dann tapste sie weiter, um sich ihr neues zuhause erst mal gründlich anzugucken: "Bis auf diesen Meckerpott gar nicht übel ..." Die 3 entgeisterten Augenpaare, die ihr folgten, ignorierte sie geflissentlich.

Hmpf - das schien länger zu dauern. Half ja nun alles nichts, wir zeigten der Lütten also die wichtigsten Orte und versuchten dann die eisige Atmosphäre mit einem Spiel aufzutauen. Spielen wollte Charly schon - aber " ... nicht mit der da!" Brummi war's egal - spielen au ja - und wenn der Muffel nicht wollte, war das ja nicht ihr Problem. Das Gilly mit seinen Menschen rumtüdelte war ja schon frech, aber daß er welche auf den Deckel bekam, weil der Zwerg oben von der Wendeltreppe runtergefallen war - das traf ihn tief in seiner Ehre. Als wenn er dem Fussel was tun würde - also ehrlich!

Nachdem geklärt war, daß Gilly anscheinend unverletzt war und seine Unschuld festgestellt worden war, fand dann nach und nach eine vorsichtige Annäherung statt. Denn in einem waren sich die beiden dann doch relativ schnell einig: undichte Dosiline, die einem das Fell volltropft - das geht gar nicht.

 



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2010-12-26