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... oder was alles passieren kann, wenn ein kleiner Maine Coon Kater die Badewanne testet...

Innerhalb der ersten Woche, die Charly in seinem neuen Zuhause verbrachte, testete er unglücklicherweise auch gleich unsere Badewanne ...

Da Dirk ja leider während der ersten Wochen Charlys bei uns zu hause im Krankenhaus war, tingelte ich zwischen Dosenöffner im Krankenhaus und kleinem Kater zuhause hin und her. Ein Vorzug war nur, daß ich wenigstens Urlaub hatte. Aber ohne Führerschein war ich halt jeden Tag für Charlys Geschmack viel zu lange ausser Haus. Oft genug, wenn ich in diesen Tagen müde zuhause eintraf, kam mir zwar ein kleiner Kater noch gähnend entgegen -
aber er hatte ja in der Zwischenzeit ausgeschlafen und war zu allen Schandtaten bereit: "Au fein, daß du gerade kommst, dann können wir ja jetzt spielen!"

Haben wir dann natürlich auch - denn ich konnte ihm schon damals seeeehr schlecht widerstehen ;-)

An einem dieser Tage beschloß ich nun nach meiner Heimkehr mir ein schönes heißes Bad mit spannendem Buch und charmanter Gesellschaft zu gönnen.
Den Part des charmanten Gesellschafters übernahm Charly nur zu gerne - egal was ich vorhatte: er war dabei, wenn es ihm irgendwie möglich war.

Da ich noch etwas in der Küche erledigen wollte, ließ ich ihn nur einige Minuten alleine, während das (sehr heiße) Badewasser einlief. Nichts böses ahnend. Aber die Zeit reichte für Charly aus: Er sprang hinter dem verlockend auf der Wasseroberfläche treibenden Badewannenthermometer her - mitten in die Badewanne.

Nun war Charly's Neugierde "befriedigt" und er sprang - laut schimpfend wie ein Rohrspatz über seinen verhängnisvollen Fehler - in die Katzentoilette.

Das laute platschen hörend, dachte ich nur "Oh nein, bitte nicht!" und konnte leider nur noch verhindern, daß der kleine mit Katzenstreu "panierte" Kater in den Flur rasen konnte, um unseren hellblauen (!) Velourteppich zu verschönern.

Stattdessen versuchte ich sein Fell wieder in den Ursprungszustand zu versetzen.
Das klappte soweit: Charly akzeptierte auch den ungeplanten und von seiner Seite aus völlig unnötigen "Friseurtermin" mit Handtuch, Kamm und Bürste.
Bei dieser Gelegenheit konnte ich selber überprüfen, daß vor allem die oberen Schichten eines Cooniefells hervorragende wasserabweisende Eigenschaften hat: Das Unterfell war trocken geblieben. Trotzdem hatte ich zu große Bedenken, daß sich Charly erkälten könnte und so beschloss ich zu guter letzt (wie verrückt!) Charly's Pelz mit einem Haarfön zu trocknen. Ich konnte es anschließend selbst kaum glauben - Charly übrigens auch nicht ;-)

Alles andere hatte er geduldig über sich ergehen lassen, was ich bis dahin mit ihm angestellte. Aber der Haarföhn war zuviel für ihn. Er ergriff die Flucht: "Ne, nicht mit mir! Das ist wirklich nicht nett von dir... "

Seiner Begeisterung für das nasse Element tat diese Erfahrung übrigens keinen Abbruch ... Und damit er diesem Hobby auch relativ ungefährdet durch ungeplante Bäder nachgehen konnte, wurde dann ein gemütlicher Platz für Charly an einem Ende der Badewanne eingerichtet, den er sehr zu schätzen wußte.

5 Jahre später erschienen die ersten gar nicht soooo bedrohlich aussehenden dunklen Wolken am Himmel:
["Ich glaube ich bin krank ..."]


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Last Update = Letzte Aktualisierung:
2010-03-18